Eine Subnetzmaske ist eine 32-Bit-Zahl, die in der IPv4-Netzwerkadressierung verwendet wird, um eine IP-Adresse logisch in ihre Netzwerk- und Host-Komponenten zu unterteilen. Die Maske verwendet binäre AND-Logik: Bits, die auf 1 gesetzt sind, kennzeichnen den Netzwerk- oder Subnetzanteil, während Bits, die auf 0 gesetzt sind, den Host-Anteil kennzeichnen.
Funktionsweise
Wenn eine Subnetzmaske auf eine IP-Adresse angewendet wird, werden die Bits an jeder Position mit AND verknüpft. Beispielsweise ergibt die IP-Adresse 192.168.1.10 mit der Subnetzmaske 255.255.255.0 (auch als /24 in CIDR-Notation geschrieben):
| Komponente | Wert |
|---|---|
| IP-Adresse | 192.168.1.10 |
| Subnetzmaske | 255.255.255.0 |
| Netzwerkadresse | 192.168.1.0 |
| Nutzbarer Host-Bereich | 192.168.1.1–192.168.1.254 |
| Broadcast-Adresse | 192.168.1.255 |
RFC 950 empfiehlt, dass Subnetzmaske-Bits zusammenhängend sind (alle 1en gefolgt von allen 0en), obwohl nicht zusammenhängende Masken technisch zulässig sind. Moderne Netzwerke verwenden CIDR-Notation (z. B. /24, /16) für bessere Klarheit.
Wann es wichtig ist
Subnetzmasken sind für Router und Geräte essentiell, um zu bestimmen, ob der Datenverkehr im lokalen Netzwerk bleiben oder weitergeleitet werden soll. Sie werden auch in Dynamic DNS-Konfigurationen und bei der Netzwerkplanung verwendet.
IPv6 verwendet keine Subnetzmasken; es nutzt ausschließlich Präfixlängen-Notation (z. B. /64).
WarningLegacy-Systeme könnten das All-Null-Subnetz (z. B. 192.168.1.0/25) ablehnen, obwohl modernes CIDR-konformes Routing es akzeptiert. Überprüfen Sie immer die Gerätekompatibilität, wenn Sie Grenzfälle verwenden.